"Immer noch Sturm" (Peter Handke): Unterschied zwischen den Versionen

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''Immer noch Sturm ''ist ein im Jahr 2010 erschienenes Theaterstück von Peter Handke (*1942), in dem ein Traum sowohl erzählt als auch gleichzeitig gespielt wird. Das Stück handelt von einer im Traum stattfindenden Begegnung eines ‚Ich‘ mit seinen bereits verstorbenen Vorfahren und ist thematisch eng verknüpft mit der Geschichte Kärntens und dem Widerstand der Kärntner Slowenen während des Zweiten Weltkriegs. Die Uraufführung fand im August 2011 im Rahmen der Salzburger Festspiele als Koproduktion mit dem Thalia Theater Hamburg auf der Perner Insel in Hallein statt. Regie führte Dimiter Gotscheff.
''Immer noch Sturm ''ist ein im Jahr 2010 erschienenes Theaterstück von Peter Handke (*1942), in dem ein Traum sowohl erzählt als auch gleichzeitig gespielt wird. Das Stück handelt von einer im Traum stattfindenden Begegnung eines ‚Ich‘ mit seinen bereits verstorbenen Vorfahren und ist thematisch eng verknüpft mit der Geschichte Kärntens und dem Widerstand der Kärntner Slowenen während des Zweiten Weltkriegs. Die Uraufführung fand im August 2011 im Rahmen der Salzburger Festspiele als Koproduktion mit dem Thalia Theater Hamburg auf der Perner Insel in Hallein statt. Regie führte Dimiter Gotscheff.




==Autor==
==Autor==
Der österreichische Schriftsteller Peter Handke wurde am 6. Dezember 1942 in Griffen (Kärnten) geboren. Sein umfangreiches literarisches Werk umfasst sowohl Erzähl- als auch Theatertexte, aber auch Lyrik, Hörspiele sowie Drehbücher. Darüber hinaus ist er auch als Übersetzer tätig. In Handkes Werk ist der Traum ein wichtiges und wiederkehrendes Moment, sowohl in seinen Texten in Form von Traumerzählungen oder Traumsequenzen als auch als Inspirationsquelle für Texte. Diese Nähe zum Traum wurde in der Forschung bislang noch nicht tiefergehend untersucht. Handke selbst misst dem Traum für die Literatur generell, vor allem aber auch für sein eigenes Schreiben eine große Bedeutung bei: „Und natürlich spielen Träume eine Rolle. Die Träume sind ja verschwunden aus der Literatur, dabei sind sie ihr Ursprung. Bei den meisten Schriftstellern sehe ich keinen Traum mehr. Ich komme aus dem Traum“ (Greiner/Handke 2006). Mit Blick auf seine Theaterstücke spricht er davon, dass das Traumspiel „immer mit dabeisein [muß]“ (Handke/Oberender 2014, 124).
Der österreichische Schriftsteller Peter Handke wurde am 6. Dezember 1942 in Griffen (Kärnten) geboren. Sein umfangreiches literarisches Werk umfasst sowohl Erzähl- als auch Theatertexte, aber auch Lyrik, Hörspiele sowie Drehbücher. Darüber hinaus ist er auch als Übersetzer tätig. In Handkes Werk ist der Traum ein wichtiges und wiederkehrendes Moment, sowohl in seinen Texten in Form von Traumerzählungen oder Traumsequenzen als auch als Inspirationsquelle für Texte. Diese Nähe zum Traum wurde in der Forschung bislang noch nicht tiefergehend untersucht. Handke selbst misst dem Traum für die Literatur generell, vor allem aber auch für sein eigenes Schreiben eine große Bedeutung bei: „Und natürlich spielen Träume eine Rolle. Die Träume sind ja verschwunden aus der Literatur, dabei sind sie ihr Ursprung. Bei den meisten Schriftstellern sehe ich keinen Traum mehr. Ich komme aus dem Traum“ (Greiner/Handke 2006). Mit Blick auf seine Theaterstücke spricht er davon, dass das Traumspiel „immer mit dabeisein [muß]“ (Handke/Oberender 2014, 124).




==Der Traum==
==Der Traum==
===Beschreibung===
===Beschreibung===
''Immer noch Sturm ''stellt als Ganzes die Präsentation eines Traumgeschehens dar. Das Stück beginnt mit einer erzählerischen Erkundung der entstehenden Traumlandschaft: „Eine Heide, eine Steppe, eine Heidesteppe, oder wo. Jetzt, im Mittelalter, oder wann. Was ist da zu sehen? Eine Sitzbank, eine eher zeitlose, im Mittelgrund, und daneben oder dahinter oder sonst wo ein Apfelbaum, behängt mit etwa 99 Äpfeln, Frühäpfeln, fast weißen, oder Spätäpfeln, dunkelroten. Sanft abschüssig erscheint mir diese Heide, heimelig. Wem zeigt sie sich? Wem erscheint sie so? Mir hier, im Augenblick“ (InS 7). Während sich die im Traum herrschende Zeit nicht eindeutig bestimmen lässt, wird die Heidesteppe im Verlauf des Traumgeschehens noch genauer verortet und als Kärntner Jaunfeld bezeichnet. Dort erscheinen dem träumenden Erzähler-‚Ich‘ seine bereits verstorbenen Vorfahren: die Mutter, die Großeltern, die vier Geschwister der Mutter. Die Traumlandschaft und das Auftauchen seiner toten Ahnen im Traum hat das ‚Ich‘ in einem hohen Maße selbst evoziert, wie einer der herbeigeträumten Vorfahren ausspricht: „Zimmert aus seinem Daher- und Dahingeträumten Weltenräume. Träumt, und bestimmt, daß wir Toten nicht tot sind“ (InS 155).  
''Immer noch Sturm ''stellt als Ganzes die Präsentation eines Traumgeschehens dar. Das Stück beginnt mit einer erzählerischen Erkundung der entstehenden Traumlandschaft: „Eine Heide, eine Steppe, eine Heidesteppe, oder wo. Jetzt, im Mittelalter, oder wann. Was ist da zu sehen? Eine Sitzbank, eine eher zeitlose, im Mittelgrund, und daneben oder dahinter oder sonst wo ein Apfelbaum, behängt mit etwa 99 Äpfeln, Frühäpfeln, fast weißen, oder Spätäpfeln, dunkelroten. Sanft abschüssig erscheint mir diese Heide, heimelig. Wem zeigt sie sich? Wem erscheint sie so? Mir hier, im Augenblick“ (InS 7). Während sich die im Traum herrschende Zeit nicht eindeutig bestimmen lässt, wird die Heidesteppe im Verlauf des Traumgeschehens noch genauer verortet und als Kärntner Jaunfeld bezeichnet. Dort erscheinen dem träumenden Erzähler-‚Ich‘ seine bereits verstorbenen Vorfahren: die Mutter, die Großeltern, die vier Geschwister der Mutter. Die Traumlandschaft und das Auftauchen seiner toten Ahnen im Traum hat das ‚Ich‘ in einem hohen Maße selbst evoziert, wie einer der herbeigeträumten Vorfahren ausspricht: „Zimmert aus seinem Daher- und Dahingeträumten Weltenräume. Träumt, und bestimmt, daß wir Toten nicht tot sind“ (InS 155).


Als ein ‚Ich im Traum‘ kommt das ‚Ich‘ mit seinen Vorfahren auf der Heidesteppe zusammen und erfährt von diesen allerhand über die Zeit und ihr Schicksal während des Zweiten Weltkriegs. Berichtet wird von der Unterdrückung der Kärntner Slowenen durch das NS-Regime, der ständigen Bedrohung durch eine mögliche Aussiedlung, dem Verbot, Slowenisch zu sprechen sowie dem Versuch, aktiv, aber dennoch vergeblich, Widerstand gegen die Nationalsozialisten zu leisten. Das ‚Ich‘ erfährt außerdem, wie zwei der Geschwister seiner Mutter, Benjamin und Valentin, an der Front ums Leben kommen; wie zwei weitere Geschwister, Ursula und Gregor, sich dem bewaffneten Partisanenkampf anschließen; wie Gregor zum Kommandanten der Widerstandskämpfer aufsteigt; wie Ursula von denselben zu Tode gefoltert wird; und wie seine Mutter auf der Suche nach seinem Vater ihre Heimat verlässt.  
Als ein ‚Ich im Traum‘ kommt das ‚Ich‘ mit seinen Vorfahren auf der Heidesteppe zusammen und erfährt von diesen allerhand über die Zeit und ihr Schicksal während des Zweiten Weltkriegs. Berichtet wird von der Unterdrückung der Kärntner Slowenen durch das NS-Regime, der ständigen Bedrohung durch eine mögliche Aussiedlung, dem Verbot, Slowenisch zu sprechen sowie dem Versuch, aktiv, aber dennoch vergeblich, Widerstand gegen die Nationalsozialisten zu leisten. Das ‚Ich‘ erfährt außerdem, wie zwei der Geschwister seiner Mutter, Benjamin und Valentin, an der Front ums Leben kommen; wie zwei weitere Geschwister, Ursula und Gregor, sich dem bewaffneten Partisanenkampf anschließen; wie Gregor zum Kommandanten der Widerstandskämpfer aufsteigt; wie Ursula von denselben zu Tode gefoltert wird; und wie seine Mutter auf der Suche nach seinem Vater ihre Heimat verlässt.


Der Traum endet mit dem erneuten Erscheinen aller Vorfahren zum gemeinsamen Singen einer Weltverdrußpolka und dem Auftritt „jener vielen, […] die vorher zeitweise im Hintergrund vorbeigezogen waren. Jetzt drängen sie nach vorn und würfeln uns mir nichts, dir nichts, als gäbe es uns gar nicht, auseinander, so daß unsererseits wir bei unserem Abgesang sachte in den Hintergrund geraten, und beim Ausklang des Lieds zwischen und hinter den andern mehr oder weniger verschwunden sein werden, erkenntlich höchstens an den Handzeichen, mit denen wir einander noch zuwinken“ (InS 167).
Der Traum endet mit dem erneuten Erscheinen aller Vorfahren zum gemeinsamen Singen einer Weltverdrußpolka und dem Auftritt „jener vielen, […] die vorher zeitweise im Hintergrund vorbeigezogen waren. Jetzt drängen sie nach vorn und würfeln uns mir nichts, dir nichts, als gäbe es uns gar nicht, auseinander, so daß unsererseits wir bei unserem Abgesang sachte in den Hintergrund geraten, und beim Ausklang des Lieds zwischen und hinter den andern mehr oder weniger verschwunden sein werden, erkenntlich höchstens an den Handzeichen, mit denen wir einander noch zuwinken“ (InS 167).
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Der Höhepunkt des Traumgeschehens ist ein Gespräch des ‚Ich‘ mit seinem Onkel und Taufpaten Gregor. Diese Figur erinnert an viele weitere Gregor-Figuren im Werk Handkes und ist wie diese nach dem Vorbild des Gregor Suitz, dem tatsächlichen Onkel und Taufpaten Handkes, angelegt, der 1943 in Russland an der Front ums Leben kam. In einem Brief, den Handke 1963 an seine Mutter schickte, berichtet er von einem Traum, in dem er selbst sich in der Gestalt seines Onkels Gregor im Krieg befindet und als dieser desertiert: „Er wollte desertieren, das begriff ich, denn ich war an seiner Stelle, und es war kein Unterschied zwischen uns“ (Höller 2007, 7). Das in diesem Brief geschilderte Traumszenario scheint in ''Immer noch Sturm'' für einen kurzen Moment zur ‚Wirklichkeit‘ zu werden, als sich Gregor – wenn auch abermals nur im Traum – an einem bestimmten Punkt entscheidet, nicht mehr an die Front zurückzukehren und sich stattdessen dem Partisanenkampf anschließt. Wenn das ‚Ich‘ und Gregor am Ende aufeinandertreffen und dieser vom ‚Ich‘ als „der Überlebende der drei Brüder meiner Mutter“ (InS 134) bezeichnet wird, widerspricht dies der Aussage eines anderen Bruders, Valentin, der sich zu Beginn vorstellt als „der einzige Sohn, der den Krieg überlebt hat“ (InS 14), sodass sich der Traum auch als ein Mittel erweist, Geschichte anders zu erzählen und zu schreiben.
Der Höhepunkt des Traumgeschehens ist ein Gespräch des ‚Ich‘ mit seinem Onkel und Taufpaten Gregor. Diese Figur erinnert an viele weitere Gregor-Figuren im Werk Handkes und ist wie diese nach dem Vorbild des Gregor Suitz, dem tatsächlichen Onkel und Taufpaten Handkes, angelegt, der 1943 in Russland an der Front ums Leben kam. In einem Brief, den Handke 1963 an seine Mutter schickte, berichtet er von einem Traum, in dem er selbst sich in der Gestalt seines Onkels Gregor im Krieg befindet und als dieser desertiert: „Er wollte desertieren, das begriff ich, denn ich war an seiner Stelle, und es war kein Unterschied zwischen uns“ (Höller 2007, 7). Das in diesem Brief geschilderte Traumszenario scheint in ''Immer noch Sturm'' für einen kurzen Moment zur ‚Wirklichkeit‘ zu werden, als sich Gregor – wenn auch abermals nur im Traum – an einem bestimmten Punkt entscheidet, nicht mehr an die Front zurückzukehren und sich stattdessen dem Partisanenkampf anschließt. Wenn das ‚Ich‘ und Gregor am Ende aufeinandertreffen und dieser vom ‚Ich‘ als „der Überlebende der drei Brüder meiner Mutter“ (InS 134) bezeichnet wird, widerspricht dies der Aussage eines anderen Bruders, Valentin, der sich zu Beginn vorstellt als „der einzige Sohn, der den Krieg überlebt hat“ (InS 14), sodass sich der Traum auch als ein Mittel erweist, Geschichte anders zu erzählen und zu schreiben.




==Einordnung==
==Einordnung==
''Immer noch Sturm ''ist ein sogenanntes Traumspiel. Als dramatisches Genre wurde das Traumspiel von August Strindberg mit seinem gleichnamigen Drama ''Ett drömspel'' (Ein Traumspiel, 1902) etabliert, das erstmals als Ganzes einen Traum darstellt. Ob der Ko-Präsenz von narrativem und dramatischem Darstellungsmodus verfügt ''Immer noch Sturm'' jedoch über eine Ebene, die in Strindbergs Stück selbst fehlt, in Strindbergs Vorbemerkung zu ''Ett drömspel ''gleichwohl besonders hervorgehoben wird: „Aber ein Bewußtsein steht über allen, das ist das des Träumers“ (Strindberg 1920, 144). Im Unterschied zu Strindbergs Stück, das ausschließlich aus der szenischen Darstellung des Traumgeschehens besteht, wird in ''Immer noch Sturm'' mit der Figur des träumenden Erzähler-‚Ich‘ das Bewusstsein des Träumers im Stück immer präsent gehalten. Aufgrund der Gleichzeitigkeit von Erzählen und Spielen kann ''Immer noch Sturm'' – in Anlehnung an Strindberg und gleichzeitig dessen Konzeption des Traumspiels weiterentwickelnd – als ein unmittelbar erzähltes Traumspiel bezeichnet werden.
''Immer noch Sturm ''ist ein sogenanntes Traumspiel. Als dramatisches Genre wurde das Traumspiel von August Strindberg mit seinem gleichnamigen Drama ''Ett drömspel'' (Ein Traumspiel, 1902) etabliert, das erstmals als Ganzes einen Traum darstellt. Ob der Ko-Präsenz von narrativem und dramatischem Darstellungsmodus verfügt ''Immer noch Sturm'' jedoch über eine Ebene, die in Strindbergs Stück selbst fehlt, in Strindbergs Vorbemerkung zu ''Ett drömspel ''gleichwohl besonders hervorgehoben wird: „Aber ein Bewußtsein steht über allen, das ist das des Träumers“ (Strindberg 1920, 144). Im Unterschied zu Strindbergs Stück, das ausschließlich aus der szenischen Darstellung des Traumgeschehens besteht, wird in ''Immer noch Sturm'' mit der Figur des träumenden Erzähler-‚Ich‘ das Bewusstsein des Träumers im Stück immer präsent gehalten. Aufgrund der Gleichzeitigkeit von Erzählen und Spielen kann ''Immer noch Sturm'' – in Anlehnung an Strindberg und gleichzeitig dessen Konzeption des Traumspiels weiterentwickelnd – als ein unmittelbar erzähltes Traumspiel bezeichnet werden.




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===Ausgabe===
===Ausgabe===
* Handke, Peter: Immer noch Sturm. Berlin: Suhrkamp 2010.
* Handke, Peter: Immer noch Sturm. Berlin: Suhrkamp 2010.
(= zitierte Ausgabe; zitiert als InS)
(= zitierte Ausgabe; zitiert als InS)


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* Leskovec, Andrea: Peter Handkes ''Immer noch Sturm'' oder zur Hintergehbarkeit der Festschreibung. In: Zagreber Germanistische Beiträge 22 (2013), 31–51.
* Leskovec, Andrea: Peter Handkes ''Immer noch Sturm'' oder zur Hintergehbarkeit der Festschreibung. In: Zagreber Germanistische Beiträge 22 (2013), 31–51.
* Oberender, Thomas: „Ach, Geschichte. Ah, Leben“ – Wie Geschichte erzählen? Über Peter Handkes ''Immer noch Sturm'' das Stück des Jahres und ausgezeichnet mit dem Mühlheimer Dramatikerpreis. In: Theater heute. Jahrbuch 2012, 54–64.
* Oberender, Thomas: „Ach, Geschichte. Ah, Leben“ – Wie Geschichte erzählen? Über Peter Handkes ''Immer noch Sturm'' das Stück des Jahres und ausgezeichnet mit dem Mühlheimer Dramatikerpreis. In: Theater heute. Jahrbuch 2012, 54–64.
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Zitiervorschlag für diesen Artikel:
Höfer, Kristina: "Immer noch Sturm" (Peter Handke). In: Lexikon Traumkultur. Ein Wiki des Graduiertenkollegs "Europäische Traumkulturen", 2016; http://traumkulturen.uni-saarland.de/Lexikon-Traumkultur/index.php?title=%22Immer_noch_Sturm%22_(Peter_Handke) .
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