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Änderungen – Lexikon Traumkultur

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"Heinrich von Ofterdingen" ist ein posthum veröffentlichter, unvollendeter Roman von Novalis. Thema des Werkes ist die "Apotheose der Poësie" (HKA IV,322), die am Beispiel der Figur Heinrich von Ofterdingen dargestellt wird. Der Roman prägte mit der blauen Blume nicht nur das zentrale Symbol der Romantik, sondern anhand seiner Traumdarstellungen, die als vorbildhaft empfunden wurden, auch die romantische Traumpoetik insgesamt.
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"Heinrich von Ofterdingen" ist ein posthum veröffentlichter, unvollendeter Roman von Novalis (d.i. Friedrich von Hardenberg, 1772-1801). Thema des Werkes ist die "Apotheose der Poësie" (HKA IV,322), die am Beispiel der Figur Heinrich von Ofterdingen dargestellt wird. Der Roman prägte mit der "blauen Blume" nicht nur das zentrale Symbol der Romantik, sondern anhand seiner Traumdarstellungen, die als vorbildhaft empfunden wurden, auch die romantische Traumpoetik insgesamt.
          
==Autor==
 
==Autor==
Der heute vor allem unter seinem Pseudonym [https://www.deutsche-biographie.de/sfz31783.html#ndbcontent Novalis] bekannte Georg Philipp Friedrich Freiherr von Hardenberg wird am 02. Mai 1772 als zweites von elf Kindern auf dem Gut  Oberwiederstedt geboren. 1786 zieht die Familie nach Weißenfels um, ab 1788 sind erste literarische Versuche Friedrichs (so der Rufname) überliefert. 1790 besucht er als Studienvorbereitung das Gymnasium in Eisleben, um sich anschließend in Jena als Student der Jurisprudenz zu immatrikulieren. Hier kommt es zum ersten Kontakt mit Friedrich Schlegel. Später erfolgt der Wechsel nach Leipzig (1791) und Wittenberg (1793), wo Novalis das Studium 1794 mit dem Ersten Staatsexamen abschließt.
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Der heute vor allem unter seinem Pseudonym Novalis bekannte Georg Philipp Friedrich Freiherr von Hardenberg wird am 02. Mai 1772 als zweites von elf Kindern auf dem Gut  Oberwiederstedt geboren. 1786 zieht die Familie nach Weißenfels um, ab 1788 sind erste literarische Versuche Friedrichs (so der Rufname) überliefert. 1790 besucht er als Studienvorbereitung das Gymnasium in Eisleben, um sich anschließend in Jena als Student der Jurisprudenz zu immatrikulieren. Hier kommt es zum ersten Kontakt mit Friedrich Schlegel. Später erfolgt der Wechsel nach Leipzig (1791) und Wittenberg (1793), wo Novalis das Studium 1794 mit dem Ersten Staatsexamen abschließt.
    
Im März 1795 verlobt Novalis sich mit Sophie von Kühn Es folgen Anstellungen im Staatsdienst als Aktuarius (1794, Tennstedt) und Akzessist (1796, Salinendirektorium Weißenfels), nach dem Besuch der Bergakademie in Freiberg (1797–1799) erhält er die erwünschte Ernennung zum Salinen-Asessor. Der frühe Tod der Verlobten (1797) wurde später von Tieck als Ausgangspunkt einer biographischen Leitlinie verwendet, die aus ihm einen schwindsüchtigen, am Grab der verstobenen Geliebten dahinsiechenden, Jüngling machte. Dabei verlobte Novalis sich noch 1798 mit Julie von Charpentier und strebt eine berufliche Position an, die ihm die Gründung und den Unterhalt einer Familie erlauben würde. Im Dezember 1800 gelingt dies, er wird zum Supernumerar-Amtshauptmann (entspricht dem heutigen Landrat) für den Thüringer Kreis berufen. Im Jahr der Verlobung zeigten sich allerdings bereits erste Anzeichen einer tuberkulösen Erkrankung, die im März 1801 zu seinem Tod führt.
 
Im März 1795 verlobt Novalis sich mit Sophie von Kühn Es folgen Anstellungen im Staatsdienst als Aktuarius (1794, Tennstedt) und Akzessist (1796, Salinendirektorium Weißenfels), nach dem Besuch der Bergakademie in Freiberg (1797–1799) erhält er die erwünschte Ernennung zum Salinen-Asessor. Der frühe Tod der Verlobten (1797) wurde später von Tieck als Ausgangspunkt einer biographischen Leitlinie verwendet, die aus ihm einen schwindsüchtigen, am Grab der verstobenen Geliebten dahinsiechenden, Jüngling machte. Dabei verlobte Novalis sich noch 1798 mit Julie von Charpentier und strebt eine berufliche Position an, die ihm die Gründung und den Unterhalt einer Familie erlauben würde. Im Dezember 1800 gelingt dies, er wird zum Supernumerar-Amtshauptmann (entspricht dem heutigen Landrat) für den Thüringer Kreis berufen. Im Jahr der Verlobung zeigten sich allerdings bereits erste Anzeichen einer tuberkulösen Erkrankung, die im März 1801 zu seinem Tod führt.
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==Weblinks==
 
==Weblinks==
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* Mähl, Hans Joachim: Novalis. In: Neue Deutsche Biographie 7 (1966), 652-658; [https://www.deutsche-biographie.de/sfz31783.html#ndbcontent Onlinefassung].
 
* Biographie von Novalis [http://www.novalis-gesellschaft.de/index.php/biografie]
 
* Biographie von Novalis [http://www.novalis-gesellschaft.de/index.php/biografie]
   
* Werkgeschichtliche Daten [http://www.novalis-gesellschaft.de/index.php/werkgeschichte-127]
 
* Werkgeschichtliche Daten [http://www.novalis-gesellschaft.de/index.php/werkgeschichte-127]
   
* Internationale Novalis-Bibliographie [http://www.novalis-gesellschaft.de/index.php/bibliografie-129]
 
* Internationale Novalis-Bibliographie [http://www.novalis-gesellschaft.de/index.php/bibliografie-129]
  

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