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Änderungen – Lexikon Traumkultur

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==Die Träume==
 
==Die Träume==
 
===Beschreibung===
 
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==Traum I==
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====Traum I====
Heinrichs ‚Traum von der blauen Blume’, sowie die Ereignisse davor und danach werden von einem extradiegetisch-heterodiegetischen Erzähler geschildert und sind stark intern fokalisiert. Auffällig ist vor allem, dass der Hauptteil des Traumes aus der Wahrnehmungsperspektive des Träumers erzählt wird. Es lassen sich drei Hauptteile des Traumes unterscheiden: Der nur kurz geschilderte, verworrene Nachttraum, der in der Erzählzeit lediglich mehrere Sätze umfasst, dessen erzählte Zeit jedoch mehr als ein Leben beinhaltet und die beiden durch Einschlafen und Erwachen getrennten Partien des Morgentraums, in denen (1) Heinrich sich zu einer Höhle begibt, in der er einen Springquell und ein Becken findet. Nachdem er in diesem gebadet hat, schwimmt er dem Strom nach, um erneut in „[e]ine Art von süßem Schlummer“ (HvO 197) zu fallen. Über diesen Traum im Traum  erfährt der Leser nichts Genaueres, nur dass Heinrich „unbeschreibliche Begebenheiten“ (ebd.) träumt vgl. dazu Engel 2002, 82 f.). (2) Der erwachte Protagonist findet sich dann neben einer Quelle wieder, wo er die blaue Blume erblickt. Diese Episode wird durch den Weckruf der Mutter jäh unterbrochen. Nach einem kurzen Wortwechsel mit den Eltern folgt eine Diskussion über den Wert der Träume (eine ausführliche Analyse des Traumes findet sich bei Quintes 2019, S. 50–69). Der Aufbau des Rahmenteils, also Schilderung der Außen- und Innensicht, Vorhandensein eines Tagesrestes, Einschlafen des Protagonisten und anschließende Schilderung des Traumes ist, wie Engel schreibt, „eine in der Traumdichtung geradezu prototypische Rahmenkonstruktion“ (Engel 2003, 157).  
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Heinrichs ‚Traum von der blauen Blume’, sowie die Ereignisse davor und danach werden von einem extradiegetisch-heterodiegetischen Erzähler geschildert und sind stark intern fokalisiert. Auffällig ist vor allem, dass der Hauptteil des Traumes aus der Wahrnehmungsperspektive des Träumers erzählt wird. Es lassen sich drei Hauptteile des Traumes unterscheiden: Der nur kurz geschilderte, verworrene Nachttraum, der in der Erzählzeit lediglich mehrere Sätze umfasst, dessen erzählte Zeit jedoch mehr als ein Leben beinhaltet und die beiden durch Einschlafen und Erwachen getrennten Partien des Morgentraums, in denen (1) Heinrich sich zu einer Höhle begibt, in der er einen Springquell und ein Becken findet. Nachdem er in diesem gebadet hat, schwimmt er dem Strom nach, um erneut in „[e]ine Art von süßem Schlummer“ (HvO 197) zu fallen. Über diesen Traum im Traum  erfährt der Leser nichts Genaueres, nur dass Heinrich „unbeschreibliche Begebenheiten“ (ebd.) träumt vgl. dazu Engel 2002, 82 f.). (2) Der erwachte Protagonist findet sich dann neben einer Quelle wieder, wo er die blaue Blume erblickt. Diese Episode wird durch den Weckruf der Mutter jäh unterbrochen. Nach einem kurzen Wortwechsel mit den Eltern folgt eine Diskussion über den Wert der Träume (eine ausführliche Analyse des Traumes findet sich bei Quintes 2019, S. 50–69). Der Aufbau des Rahmenteils, also Schilderung der Außen- und Innensicht, Vorhandensein eines Tagesrestes, Einschlafen des Protagonisten und anschließende Schilderung des Traumes ist, wie Engel schreibt, „eine in der Traumdichtung geradezu prototypische Rahmenkonstruktion“ (Engel 2003, 157).
    
==Traum II==
 
==Traum II==
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