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''Die Brüder Löwenherz'' (schwedisch: ''Bröderna Lejonhjärta'') ist ein 1973 erschienener Kinder- und Jugendroman der schwedischen Autorin Astrid Lindgren. Er zählt, neben ''Mio, mein Mio'', zu ihren bekanntesten fantastischen Erzählungen. Das Buch beschreibt die gemeinsamen Abenteuer der Brüder Jonathan und Karl, genannt Krümel, im mittelalterlich-fantastischen Land Nanguijala, in das sie nach ihrem Tod gelangen. Nach einer kurzen Zeit der Idylle, beginnt ein erbitterter Kampf gegen den Tyrannen Tengil und sein Ungeheuer Katla.<br /><br />
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''Die Brüder Löwenherz'' (schwedisch: ''Bröderna Lejonhjärta'') ist ein 1973 erschienener Kinder- und Jugendroman der schwedischen Autorin Astrid Lindgren (1907-2002). Er zählt, neben ''Mio, mein Mio'' (1954), zu ihren bekanntesten fantastischen Erzählungen. Das Buch beschreibt die gemeinsamen Abenteuer der Brüder Jonathan und Karl, genannt Krümel, im mittelalterlich-fantastischen Land Nanguijala, in das sie nach ihrem Tod gelangen. Nach einer kurzen Zeit der Idylle, beginnt ein erbitterter Kampf gegen den Tyrannen Tengil und sein Ungeheuer Katla.
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==Astrid Lindgren==
 
==Astrid Lindgren==
<br />Schon ihr erster, und bekanntester, Roman ''Pippi Langstrumpf'' weist, nach der maximalistischen Definition<ref>Uwe Durst: Theorie der phantastischen Literatur. Aktualis, Berlin 2007.</ref>, fantastische Merkmale auf. Gleichzeitig ist Astrid Lindgren vor allem für ihren bestechenden und oft kritischen Realismus bekannt, der auch in ihren fantastischen Erzählungen nicht fehlt. Eine aufmerksame Beobachtung der kindlichen Psyche, sowie ein „kritischer“ Blick auf gesellschaftliche Fragestellungen zeichnen alle ihre Texte aus. Sieglinde Geisel spricht in einem Artikel für die NZZ von einem „magischen Realismus der Kindheit“<ref>https://www.nzz.ch/kinderwunschtraeume_und_kinderwirklichkeiten-1.582172.</ref>. In diesem Zusammenhangt hat Astrid Lindgren auch wiederholt die Bedeutung der Fantasie für die Weltwahrnehmung und Weltgestaltung betont:<br />
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Schon ihr erster, und bekanntester, Roman ''Pippi Langstrumpf'' (1945) weist, nach der "maximalistischen Definition" fantastischer Literatur - die alle Texte einschließt, in deenen die Naturgesetze verletzt werden (U. Durst, 2007 fantastische Merkmale auf.<ref>Die "minimalistische Definition" setzt darüber hinaus voraus, dass es im Text einen unentschiedenen Konflikt zweier Wirklichkeitsordnungengibt, der 'reaölitischen' und der 'fantastischen'.</ref>  Gleichzeitig ist Astrid Lindgren vor allem für ihren bestechenden und oft kritischen Realismus bekannt, der auch in ihren fantastischen Erzählungen nicht fehlt. Eine aufmerksame Beobachtung der kindlichen Psyche, sowie ein „kritischer“ Blick auf gesellschaftliche Fragestellungen zeichnen alle ihre Texte aus. Sieglinde Geisel spricht in einem Artikel für die NZZ von einem „magischen Realismus der Kindheit“<ref>https://www.nzz.ch/kinderwunschtraeume_und_kinderwirklichkeiten-1.582172.</ref>. In diesem Zusammenhangt hat Astrid Lindgren auch wiederholt die Bedeutung der Fantasie für die Weltwahrnehmung und Weltgestaltung betont:<br />
 
: „''Alles, was an Großem in der Welt geschah, vollzog sich zuerst in der Phantasie des Menschen''<ref>
 
: „''Alles, was an Großem in der Welt geschah, vollzog sich zuerst in der Phantasie des Menschen''<ref>
 
Aus Darum brauchen Kinder Bücher, Dankesrede anlässlich der Verleihung des Hans-Christian-Andersen-Preises 1958. https://www.astridlindgren.com/de/zitate.</ref>“.<br />
 
Aus Darum brauchen Kinder Bücher, Dankesrede anlässlich der Verleihung des Hans-Christian-Andersen-Preises 1958. https://www.astridlindgren.com/de/zitate.</ref>“.<br />

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