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Änderungen – Lexikon Traumkultur

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===Thomas' Lakritztraum===
 
===Thomas' Lakritztraum===
 
====Beschreibung====
 
====Beschreibung====
Der Traum des homosexuellen Protagonisten Thomas schließt sich unmittelbar an Irenes Traum an und zwar als eine Erinnerung Irenes an einen Dialog mit Thomas, in dem Thomas ihr seinen Traum erzählt hatte. Der oben zitierte Satz Thomas‘, den Irene am Schluss ihres Traumes träumt und der unmittelbar darauf anschließende Satz „Träume haben ihre Gründe, hatte Thomas gesagt, als er seinen Lakritztraum erzählte“ (ebd., 104) bilden den Übergang zu seinem Traum. Der Traum wird aus seiner Ich-Perspektive geschildert. Thomas träumt von einem Dorf „mit einstöckigen, verstreuten Häusern“ (ebd.), die ihm „mehr zerrissen als bewohnt“ (ebd.) erscheinen. Diese Szenerie wird von einem Kindergeburtstag abgelöst, auf dem nur Frauen anwesend sind, selbst sein Sohn erscheint ihm als Mädchen. Als einzige Speise auf dem Geburtstag dominieren die Lakritzschnecken den ganzen Raum. Die Mädchen und die Frauen essen die Lakritzschnecken, rollen sie aus, verknoten sie und spielen mit den zu Schienen aufgerollten Lakritzschnecken Eisenbahn (ebd., 104f.). Der Traum endet mit der emotionalen Abwehr des eigenen Traumes: „So einen Traum wünsch ich niemandem, sagte Thomas, nicht einmal einem Feind“ (ebd., 105).
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Der Traum des homosexuellen Protagonisten Thomas schließt sich unmittelbar an Irenes Traum an und zwar als eine Erinnerung Irenes an einen Dialog mit Thomas, in dem dieser ihr seinen Traum erzählt hatte. Der oben zitierte Satz von Thomas, den Irene am Schluss ihres Traumes träumt, und der unmittelbar darauf anschließende Satz „Träume haben ihre Gründe, hatte Thomas gesagt, als er seinen Lakritztraum erzählte“ (RB 104) bilden den Übergang zu seinem Traum. Der Traum wird aus seiner Ich-Perspektive geschildert. Thomas träumt von einem Dorf „mit einstöckigen, verstreuten Häusern“ (ebd.), die ihm „mehr zerrissen als bewohnt“ (ebd.) erscheinen. Diese Szenerie wird von einem Kindergeburtstag abgelöst, auf dem nur Frauen anwesend sind, selbst sein Sohn erscheint Thomas als Mädchen. Als einzige Speise auf dem Geburtstag dominieren die Lakritzschnecken den ganzen Raum. Die Mädchen und die Frauen essen die Lakritzschnecken, rollen sie aus, verknoten sie und spielen mit den zu Schienen aufgerollten Lakritzschnecken Eisenbahn (RB 104 f.). Der Traum endet mit der emotionalen Abwehr des eigenen Traumes: „So einen Traum wünsch ich niemandem, sagte Thomas, nicht einmal einem Feind“ (RB 105).
    
====Analyse und Interpretation====
 
====Analyse und Interpretation====