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Änderungen – Lexikon Traumkultur

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Levis zweites Buch, eine „europäische Odyssee zwischen Krieg und Frieden“ (so Italo Calvino in der Erstausgabe), umfasst 17 chronologisch angeordnete Kapitel, in denen die Rückkehr des Autors von der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee im Januar 1945 bis zur Ankunft in der Heimatstadt Turin am 19. Oktober 1945 erzählt wird. Es schließt damit unmittelbar an ''Se questo è un uomo'' an, Levis Bericht über seine Deportation und seine Internierung in Auschwitz. ''La Tregua'' umfasst die einzelnen Stationen dieser Rückreise, die das autobiographischen Ich – zumeist per Zug – durch sieben osteuropäische Länder über Deutschland und Österreich zurück nach Italien führt. Diese literarische Rekonstruktion ist eng verbunden mit den Portraits seiner ehemaligen Mitgefangenen und grundsätzlichen Reflexionen des Erzählers über seine Erfahrung als KZ-Überlebender. Im Zentrum stehen der durch die Shoah verursachte Zivilisationsbruch, Probleme der Differenzierung in Täter und Opfer, die Bedingungen und Konsequenzen des Überlebens, die Notwendigkeit der Zeugenschaft, welche sich aus der Ausnahmesituation als ehemaliger Auschwitz-Häftling ergibt, und schließlich die Frage, ob bzw. wie sich das erlittene individuelle Trauma kollektiv vermitteln lässt, angesichts der Tatsache, dass die eigentlichen Opfer der Shoah keine Stimme haben.
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Levis zweites Buch, eine „europäische Odyssee zwischen Krieg und Frieden“ (so Italo Calvino in der Erstausgabe), umfasst 17 chronologisch angeordnete Kapitel, in denen die Rückkehr des Autors von der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee im Januar 1945 bis zur Ankunft in der Heimatstadt Turin am 19. Oktober 1945 erzählt wird. Es schließt damit unmittelbar an ''Se questo è un uomo'' an, Levis Bericht über seine Deportation und seine Internierung in Auschwitz. ''La Tregua'' umfasst die einzelnen Stationen dieser Rückreise, die das autobiographischen Ich – zumeist per Zug – durch sieben osteuropäische Länder über Deutschland und Österreich zurück nach Italien führt. Diese literarische Rekonstruktion ist eng verbunden mit den Portraits seiner ehemaligen Mitgefangenen und grundsätzlichen Reflexionen des Erzählers über seine Erfahrung als KZ-Überlebender. Im Zentrum stehen der durch die Shoah verursachte Zivilisationsbruch, Probleme der Differenzierung in Täter und Opfer, die Bedingungen und Konsequenzen des Überlebens, die Notwendigkeit der Zeugenschaft, welche sich aus der Ausnahmesituation als ehemaliger Auschwitz-Häftling ergibt, und schließlich die Frage, ob bzw. wie sich das erlittene individuelle Trauma kollektiv vermitteln lässt, angesichts der Tatsache, dass die eigentlichen Opfer der Shoah keine Stimme haben.Die ersten beiden Kapitel des Werkes wurden bereits 1947 und 1948 verfasst; Kapitel drei und vier stammen von 1961 und die verbleibenden acht aus dem Jahre 1962. Der Bericht wurde 1963 mit dem Premio Campiello ausgezeichnet und 1997 von Francesco Rosi in einer italienisch-deutsch-französisch-schweizerischen Gemeinschaftsproduktion verfilmt.
Die ersten beiden Kapitel des Werkes wurden bereits 1947 und 1948 verfasst; Kapitel drei und vier stammen von 1961 und die verbleibenden acht aus dem Jahre 1962. Der Bericht wurde 1963 mit dem Premio Campiello ausgezeichnet und 1997 von Francesco Rosi in einer italienisch-deutsch-französisch-schweizerischen Gemeinschaftsproduktion verfilmt.
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* Federica Sossi: „L’oblio del ricordo. La scrittura sognata di Primo Levi“, in: Nuova corrente XLVII (2000), S. 227-244.
 
* Federica Sossi: „L’oblio del ricordo. La scrittura sognata di Primo Levi“, in: Nuova corrente XLVII (2000), S. 227-244.
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===Weblinks===
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==Weblinks ==
[http://www.toscano.cc/3-c/3-c-italiano-antologia/levi-shoa]
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[http://www.primolevi.it]
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[http://www.toscano.cc/3-c/3-c-italiano-antologia/levi-shoa italiano antologia]
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[http://www.primolevi.it Centro internazionale di studi]
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