Traum von der Jakobsleiter (Bibel, AT, Genesis 28,10–22): Unterschied zwischen den Versionen

Aus Lexikon Traumkultur
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Zeile 43: Zeile 43:
 
Im Jubiläenbuch, einer antiken jüdischen Schrift aus dem 2. Jhdt. v. Chr., ist es Gott selbst, von dem Jakob träumt (''Buch der Jubiläen'', 27,21); von einer Gottesschau durch den Patriarchen ist nicht die Rede! Flavius Josephus (''Antiquitates Iudaicae'' I 279) spricht explizit von der Gottesschau. In dem Bild des schlafenden Jakob an der Via Latina wird Gott hingegen nicht dargestellt, wie das jüdischen Vorbehalten einer solchen Darstellung gegenüber entspricht (Stemberger, Patriarchenbilder, 121). Sichtbar werden solche Bedenken z.B. im ''babylonischen Talmud'' (Traktat Chullin 91b): „R. Simon ben Lachisch sagte: Wäre es (scil. Genesis 28,13) kein geschriebener Schriftvers, so dürfte man es nicht sagen.“ Auch in christlicher Tradition wird der Verweis auf Ex 33,23 wirksam (Irenaeus, ''Demonstratio'' 45, FC 8/1, 64); dass auf der Leiter Christus zu sehen ist, kann aber auch in anderen (Irenaeus, ''Adversus haereses'' IV 10,1, FC 8/4, 76), teils problematischen (Justin, ''Dialogus'' 58,11, PTS 47, 171) Zusammenhängen wirksam werden.
 
Im Jubiläenbuch, einer antiken jüdischen Schrift aus dem 2. Jhdt. v. Chr., ist es Gott selbst, von dem Jakob träumt (''Buch der Jubiläen'', 27,21); von einer Gottesschau durch den Patriarchen ist nicht die Rede! Flavius Josephus (''Antiquitates Iudaicae'' I 279) spricht explizit von der Gottesschau. In dem Bild des schlafenden Jakob an der Via Latina wird Gott hingegen nicht dargestellt, wie das jüdischen Vorbehalten einer solchen Darstellung gegenüber entspricht (Stemberger, Patriarchenbilder, 121). Sichtbar werden solche Bedenken z.B. im ''babylonischen Talmud'' (Traktat Chullin 91b): „R. Simon ben Lachisch sagte: Wäre es (scil. Genesis 28,13) kein geschriebener Schriftvers, so dürfte man es nicht sagen.“ Auch in christlicher Tradition wird der Verweis auf Ex 33,23 wirksam (Irenaeus, ''Demonstratio'' 45, FC 8/1, 64); dass auf der Leiter Christus zu sehen ist, kann aber auch in anderen (Irenaeus, ''Adversus haereses'' IV 10,1, FC 8/4, 76), teils problematischen (Justin, ''Dialogus'' 58,11, PTS 47, 171) Zusammenhängen wirksam werden.
 
In der Kunstgeschichte kann eine analoge Wahrnehmung der Problematik dann vorliegen, wenn an der Spitze der Leiter das Symbol der Menorah (Sergej Tihomirov, *1965 in Moskau, jetzt in Hannover lebend) oder eine Mehrzahl von Engeln sichtbar wird (Adalbert Trillhaase [1858–1936], Jakobs Traum) oder die Wolke als Zeichen der verhüllten göttlichen Gegenwart oder ein weißes Licht bzw. ein Lichtstrahl erscheint. In der niederländischen Malerei nach Rembrandt, aber auch bei Josepe de Ribera (Jakobs Traum, 1639), ersetzt er die Leiter insgesamt (Kauffmann, Art. Jakob, 375).
 
In der Kunstgeschichte kann eine analoge Wahrnehmung der Problematik dann vorliegen, wenn an der Spitze der Leiter das Symbol der Menorah (Sergej Tihomirov, *1965 in Moskau, jetzt in Hannover lebend) oder eine Mehrzahl von Engeln sichtbar wird (Adalbert Trillhaase [1858–1936], Jakobs Traum) oder die Wolke als Zeichen der verhüllten göttlichen Gegenwart oder ein weißes Licht bzw. ein Lichtstrahl erscheint. In der niederländischen Malerei nach Rembrandt, aber auch bei Josepe de Ribera (Jakobs Traum, 1639), ersetzt er die Leiter insgesamt (Kauffmann, Art. Jakob, 375).
 +
 +
MM
  
  

Version vom 13. November 2017, 12:24 Uhr

In diesem Artikel werden Facetten der antiken jüdischen und christlichen Auslegung der Erzählung von der Jakobsleiter (Genesis 28,10–22) thematisiert, die für die außertheologische Rezeption der Motive von Belang sein können.


Der Text

Der Text ist, wie das Buch Genesis insgesamt, ursprünglich in hebräischer Sprache überliefert. Die antike vorchristliche Übersetzung des hebräischen Genesis-Textes ins Griechische, die Septuaginta, bietet zwei wesentliche Änderungen. 1. In V. 12 wird klargestellt, dass die Engel auf der Leiter auf- und absteigen, nicht auf Jakob (im hebräischen Text ist die Stelle doppeldeutig: im Johannesevangelium [Joh 1,51], wo das Motiv der auf- und absteigenden Engel aufgenommen wird, ist der „Menschensohn“, Jesus, als Ort des Auf- und Abstiegs genannt; in jüdischer Tradition, in GenRabba 68,13; 69,3 wird das Problem explizit diskutiert). 2. Nach der Selbstvorstellung Gottes sind die Worte „Fürchte dich nicht“ ergänzt. Die erste der genannten Änderungen im Griechischen ist auch in der lateinischen Fassung, der sog. Vulgata, wirksam.


Der Kontext

Über Jakob, den Sohn Isaaks, wird ab Genesis 25,19 berichtet. Nachdem er mit Hilfe seiner Mutter Rebekka von seinem Bruder Esau den Erstgeburtssegen sich erschlichen hatte, muss er von Beerscheba im südlichen Israel nach Haran in Mesopotamien in das Haus der mütterlichen Verwandtschaft fliehen, weil Esau ihm nach dem Leben trachtet (Genesis 27). Auf dem Weg dorthin widerfährt ihm der Traum, der der Gegenstand dieses Artikels ist. Jakob bleibt dann in Mesopotamien, heiratet, bekommt Kinder und wird reich (Genesis 29–30). Nach Flucht und Vertragsabschluss mit seinem Onkel Laban (Genesis 31) rüstet sich Jakob zur Widerbegegnung mit seinem Bruder Esau, muss aber am Fluss Jakob einen gefährlichen Ringkampf überstehen (Genesis 32). Nach der Versöhnung mit Esau siedelt sich Jakob bei Sichem an, nördlich von Bethel und Jerusalem gelegen (Genesis 33,1–20). In einer weiteren Gotteserscheinung in Bethel wird die Beistandszusage an Jakob nochmals in veränderter Form aufgegriffen (vgl. Genesis 35,11–12 mit Genesis 28, 13–15).

Der Ort des Geschehens

Als Ort des Geschehens gilt gelegentlich der Ort der späteren Errichtung der Stiftshütte (Augustinus, Quaestiones in Heptateuchum, Genesis 83, CC.SL 33, 32), in jüdischer Tradition der Tempelberg (Genesis Rabba 69; Stemberger, Patriarchenbilder, 118): Bethel war dadurch diskreditiert, dass der König Jerobeam I. Stierbilder aufgestellt hatte (1. Könige 12,29), die mit dem wahren Glauben Israels als unvereinbar galten.

Jakobs Schlaf

Der schlafende Jakob ist erstmals im 3. Jhdt. auf der Nordwand der Synagoge von Dura Europos dargestellt (Stemberger, Patriarchenbilder, 110; Thoma / Ernst, Gleichnisse, 55). Jakobs Schlaf ist, so Ambrosius (Ambrosius, de Iacob II 4,16, SC 534, 430), Ausweis seines ruhigen Gewissens.


Jakobs Traum

Die Frage, welcher Wahrheitsgehalt Träumen zukommen kann, wird nicht ventiliert, obwohl die Problematik von Träumen auch in biblischer Tradition bewusst ist (vgl. nur Jesus Sirach 34,1; 40,6f.; Hiob 7,14; 20,8; Jeremia 23,25–29). Gelegentlich wird auf das Erschreckende des Traumes verwiesen (Cyprianus Gallus, Heptateuchos 928, CSEL 23, 35). Eher wird gefragt, wie Jakob noch seinem in Genesis 27 geschilderten Verhalten (er betrügt seinen Bruder Esau um dessen Erstgeburtsrecht) überhaupt dessen würdig war, diese Traumvision zu empfangen. In jüdischer Tradition wird auf die Gerechtigkeit Jakobs verwiesen (Targum Jonathan zu Genesis), bei Ambrosius (De Iacob II 1,1, SC 534, 410) auf das freiwillige Exil Jakobs, das seine eigene Schuld abschwächt und Esaus Schuldigwerden verhindert, bei Johannes Chrysostomus (Homiliae in Genesim 44,3, PG 54, 475) auf die philosophische Haltung des Patriarchen, die sich in Form der Genügsamkeit bemerkbar macht (er reist allein, ohne Diener etc.).


Wie wird die Leiter dargestellt?

Das, worauf die Engel auf- und absteigen, war ursprünglich wohl als Aufstiegsrampe zu einem rechteckigen Tempelturm gedacht, der auf einem Fundament mit solchen Rampen an allen vier Seiten errichtet war (Westermann, Genesis, 553). Bereits in frühjüdischer und antiker christlicher Auslegung spielt das aber keine Rolle mehr; der Begriff wird selten näher bedacht. Dazu trugen die griechische und die lateinische Übersetzung bei, die an eine Leiter mit Sprossen denken lassen, nicht an eine Treppe mit Treppenstufen. Wird in der Kunstgeschichte die Leiter bisweilen als Treppe dargestellt (so u.a. bei Jacopo Tintoretto, 1577, Scuola Grande di San Rocco), ist dies wohl eher dem Versuch einer naturalistischen Szenerie zuzuschreiben (Kauffmann, Art. Jakob, 375). In jüdischer und christlicher religiöser Literatur begegnen allegorische Auslegungen der Leiter auf die Thora (Genesis Rabba 68,12) oder auf Christus (Ps.-Beda Venerabilis, Quaestiones super Pentateuchum, PL 93, 333 D, mit Verweis auf Johannes 14,6: „Ich bin der Weg“).

Wer wird auf der Leiter dargestellt?

Der biblische Text redet von Engeln, seine Ausleger manchmal von Engeln, manchmal auch von Menschen. Das hat philologische wie biblische Gründe. Das Wort „Engel“ ist ein Fremdwort, das vorausliegende griechische Wort bedeutet „Bote“ und kann von überirdischen Mächten wie von Menschen verwendet werden. Auch in der Bibel können Menschen als „Engel“ bezeichnet werden (Maleachi 2,7; Markus 1,2). Wenn von Menschen die Rede ist, ist das Motiv des Aufstiegs unproblematisch. Frömmigkeit (Maximus Confessor, Quaestiones 88, CCG 10, 68; Chromatius, Sermo 1,6, CCL 9 A, 5) und eigenes Tugendstreben können durch das Bild des Aufstiegs, der Leiter symbolisiert werden (Hieronymus, Epistulae 3,4, CSEL 54,15; ders., Epistulae 68,2, CSEL 54, 529), wie das dann auch in der Kunstgeschichte der Fall ist. In Martyrienberichten spielt das Motiv hingegen nur selten eine Rolle (von Dörnberg 86f.; 208f.). Für Chromatius von Aquileia symbolisiert die Leiter, denen Spitze bis an den Himmel reicht, den in den acht Seligpreisungen der Bergpredigt (Matthäus 5,3–10) beschriebenen unendlichen Aufstieg der Seele zu Gott (Sermo 41,10, CCL 9 A, 179). Der Abstieg kann negativ gewertet werden als „Fall“, als Rückfall in Sünde o.ä (Benedikt von Nursia, Regula 7,7, CSEL 75, 40f; Hieronymus, Tractatus de Psalmo 119, CCL 78, 248). Allerdings wissen viele antike Ausleger zwischen Fall und Abstieg durchaus zu unterscheiden (z.B. Augustinus, Enarratio in Psalmos 119,2, CCL 40, 1777–1779; Zeno, Tractatus I 37,4/11, CCL 22, 103). Der Abstieg wird dann als geistige Zuwendung zu Menschen gedeutet, die solcher Zuwendung bedürfen. Paulus kann hierin als Vorbild gelten (Augustinus, Enarratio in Psalmos 119,2, CCL 40, 1778f.). Manchmal gilt auch Christus als die Leiter, als die auf- und absteigenden Boten gelten die Prediger des Evangeliums (Ps.-Beda Venerabilis, Quaestiones super Pentateuchum, PL 93, 333 D). Solche allegorische Auslegung wird dann auch in außerchristlicher Tradition wirksam. Die Jakobsleiter verweist auf die Höherentwicklung des Freimaurers, Reallexikon zur deutschen Kunstgeschichte, 2003, Art. Freimaurer / Freimaurerei, 686. In seinem Oratorienfragment „Jakobsleiter“ zeichnet Arnold Schönberg unter Zuhilfenahme u.a. esoterischer, speziell theosophischer Traditionen den postmortalen Aufstieg des Menschen zu Gott; von Jakob ist in der „Jakobsleiter“ nie die Rede (Wörner 174f.). Der Text ist noch vor der dezidierten Rückwendung Schönbergs zum jüdischen Glauben und dem Wiedereintritt in die jüdische Gemeinde i.J. 1933 verfasst (Strecker 121).


Was wird am Ende der Leiter (nicht) sichtbar?

Für exegetische jüdische wie christliche Tradition muss es darum gehen, einen Unterschied zu Ex 33,23 zu vermeiden. Im Jubiläenbuch, einer antiken jüdischen Schrift aus dem 2. Jhdt. v. Chr., ist es Gott selbst, von dem Jakob träumt (Buch der Jubiläen, 27,21); von einer Gottesschau durch den Patriarchen ist nicht die Rede! Flavius Josephus (Antiquitates Iudaicae I 279) spricht explizit von der Gottesschau. In dem Bild des schlafenden Jakob an der Via Latina wird Gott hingegen nicht dargestellt, wie das jüdischen Vorbehalten einer solchen Darstellung gegenüber entspricht (Stemberger, Patriarchenbilder, 121). Sichtbar werden solche Bedenken z.B. im babylonischen Talmud (Traktat Chullin 91b): „R. Simon ben Lachisch sagte: Wäre es (scil. Genesis 28,13) kein geschriebener Schriftvers, so dürfte man es nicht sagen.“ Auch in christlicher Tradition wird der Verweis auf Ex 33,23 wirksam (Irenaeus, Demonstratio 45, FC 8/1, 64); dass auf der Leiter Christus zu sehen ist, kann aber auch in anderen (Irenaeus, Adversus haereses IV 10,1, FC 8/4, 76), teils problematischen (Justin, Dialogus 58,11, PTS 47, 171) Zusammenhängen wirksam werden. In der Kunstgeschichte kann eine analoge Wahrnehmung der Problematik dann vorliegen, wenn an der Spitze der Leiter das Symbol der Menorah (Sergej Tihomirov, *1965 in Moskau, jetzt in Hannover lebend) oder eine Mehrzahl von Engeln sichtbar wird (Adalbert Trillhaase [1858–1936], Jakobs Traum) oder die Wolke als Zeichen der verhüllten göttlichen Gegenwart oder ein weißes Licht bzw. ein Lichtstrahl erscheint. In der niederländischen Malerei nach Rembrandt, aber auch bei Josepe de Ribera (Jakobs Traum, 1639), ersetzt er die Leiter insgesamt (Kauffmann, Art. Jakob, 375).

MM


Literatur

Abkürzungen

CCG = Corpus Christianorum. Series Graeca (Turnout: Brepols). CCL = Corpus Christianorum. Series Latina (Turnout: Brepols). CSEL = Corpus Scriptorum Ecclesiasticorum Latinorum (Wien: [Ölkder-Pichler-]Tempsky) FC = Fontes Christiani (Freiburg: Herder / Turnhout: Brepols) PG = Migne, Jacques Paul, Patrologiae Cursus Completus, Series Graeca. Paris : J.P. Migne, 1856–1858 PL = Migne, Jacques Paul, Patrologiae Cursus Completus, Series Latina. Paris : J.P. Migne, 1844–1855 PTS = Patristische Texte und Studien (Berlin: New York. Walter de Gruyter)


Quellen

Jüdische Quellen

  • Berger, Klaus: Das Buch der Jubiläen, Gütersloh 1981.
  • Clementz, Heinrich: Des Flavius Josephus Jüdische Altertümer. Übersetzt und mit Einleitung und Anmerkungen versehen, Bd. I.II, 8. Aufl. Wiesbaden: Harrassowitz 1989.
  • Goldschmidt, Lazarus: Der Babylonische Talmud. Nach der ersten zensurfreien Ausgabe unter Berücksichtigung der neueren Ausgaben und handschriftlichen Materialien neu übertragen. Berlin: Jüdischer Verlag 1929–1936
  • Neusner, Jacob: Genesis Rabah. The Judaic Commentary to the Book of Genesis. A New American Translation, Vol. III, Atlanta: Scholars Press 1985.
  • Thoma, Clemens / Ernst, Hanspeter: Die Gleichnisse der Rabbinen. Dritter Teil: Von Isaak bis zum Schilfmeer: BerR 63–100; ShemR 1–22, Bern: Verlag Peter Lang, 1996.


Christliche Quellen

  • Novum Testamentum Graece. Hrsg. v. Kurt Aland u.a., Stuttgart: Deutsche Bibelgesellschaft [261990]; 282012.
  • Ambrosius, Jacob et la vie heureuse. Introduction, texte critique, traduction, notes et index par Gérard Nauroy (Sources Chrétiennes 534), Paris: Cerf, 2010.
  • Augustinus, Enarrationes in Psalmos, cura et studio Eligius Dekkers/Johannes Fraipont, Bd. 1: Ps. 1–50, CCL 38, Turnhout: Brepols 1956 = 1990; Bd. 2: Ps. 51–100, CCL 39, Turnhout: Brepols 1956 = 1990; Bd. 3: Ps. 101–150, CCL 40, Turnhout: Brepols 1956 = 1990.
  • Augustinus, Quaestiones in heptateuchum, cura et studio Johannes Fraipont, CCL 33, Turnhout 1958, 1–377.
  • Ps.-Beda Venerabilis, Quaestiones super Pentateuchum, PL 93, 234–417.
  • Benedikt von Nursia, Regula, rec. Rudolf Hanslik, CSEL 75, Wien: Hölder-Pichler-Tempsky, 1960.
  • Chromatius von Aquileia, Opera, cura et studio R. Étaix et J. Lemarié, Corpus Christianorum, CCL 9 A, Turnholt : Brepols, 1974.
  • Cyprianus Gallus, Heptateuchos, recensuit et commentario critico instruxit Rudolfus Peiper, CSEL 23, Prag/Wien: Tempsky/Leipzig: Freytag 1891.
  • Hieronymus, Epistulae, ed. Isidor Hilberg, Bd. 1, CSEL 54, Wien: Tempsky 21996; Bd. 2, CSEL 55, Wien Tempsky 21996; Bd. 3, CSEL 56, Wien: Tempsky 21996.
  • Hieronymus, Tractatus in Psalmos, cura et studio Germanus Morin/B. Capelle/J. Fraipont, CCL 78, Turnhout: Brepols, 1958, 501–559.
  • Irenaeus von Lyon, Epideixis. Darlegung der apostolischen Verkündigung. Adversus haereses. Gegen die Häresien I, übersetzt und eingeleitet von Norbert Brox, FC 8/1, Freiburg (Breisgau): Herder 1993.
  • Irenaeus von Lyon, Adversus haereses, übersetzt und eingeleitet von Norbert Brox. Bd. IV, FC 8/4, Freiburg (Breisgau): Herder, 1997.
  • Johannes Chrysostomus, Homiliae in Genesim, PG 53, 21 – 54, 580.
  • Justin, Dialogus cum Tryphone, ed. Miroslav Marcovich, PTS 47, Berlin/New York: de Gruyter, 1997.
  • Maximus Confessor, Quaestiones et dubia, ed. José Hendrik Declerck, CCG 10, Turnhout: Brepols, 1982.
  • Tertullian, Adversus Marcionem, cura et studio Aemilio Kroymann, CCL 1, Turnholt: Brepols 1954, 437–726
  • Tertullian, De fuga in persecutione, cura et studio Jacques Jean Thierry, CCL 2, Turnholt: Brepols, 1954, 1133 –1155
  • Zeno von Verona, Tractatus, ed. Bengt Löfstedt, CCL 22, Turnhout: Brepols, 1971.

Sekundärliteratur

  • Dörnberg, Burkhard Freiherr von: Traum und Traumdeutung in der Alten Kirche. Die westliche Tradition bis Augustin. Leipzig: Evangelische Verlagsanstalt 2008.
  • Gahbauer, Ferdinand R.: Die Jakobsleiter, ein aussagenreiches Motiv der Väterliteratur, Zeitschrift für antikes Christentum 9 S. (2006), 247–278.
  • Kauffmann, C.M.: Art. Jakob, in: Engelbert Kirschbaum (Hrsg.), Lexikon der christlichen Ikonographie, Bd. II, Rom, Freiburg, Basel, Wien: Herder 1970. S. 370–383.
  • Kaufmann, Eva-Maria: Jakobs Traum und der Aufstieg des Menschen zu Gott. Das Thema der Himmelsleiter in der bildenden Kunst des Mittelalters, Tübingen/Berlin: Wasmuth 2006.
  • Stemberger, Günter: Die Patriarchenbilder der Katakombe in der Via Latina im Lichte der jüdischen Tradition (1974). In: ders., Studien zum rabbinischen Judentum. Stuttgart: Katholisches Bibelwerk 1990. S. 89–176.
  • Strecker, Stefan: Der Gott Arnold Schönbergs. Blicke durch die Oper Moses und Aaron. Münster: LIT 1999.
  • Westermann, Claus: Genesis, 2. Teilband, Genesis 12–36. Neukirchen-Vluyn: Neukirchener Verlag 1981.
  • Wörner, Karl H.: Musik zwischen Theologie und Weltanschauung. Das Oratorium „Die Jakobsleiter“. In: ders.: Die Musik in der Geistesgeschichte. Studien zur Situation der Jahre um 1910. Bonn: Bouvier Verlag 1970. S. 171–200.