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Änderungen – Lexikon Traumkultur

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====Gibt es eine Schlafphase ohne Träume?====
 
====Gibt es eine Schlafphase ohne Träume?====
 
Im Rahmen seiner empirischen Untersuchungen belegt Hervey de Saint-Denys Lemoines These (RMD 78 f., 148 f.) des beständigen Träumens im Schlaf (RMD 245–247, 250). Er lässt sich in der ersten Schlafphase, dem sogenannten Tiefschlaf, insgesamt 160 Mal wecken und kann sich nach dem Erwachen stets an einen in Bildern zur Anschauung kommenden Gedanken erinnern (RMD 250). Auch bei einem Freund gelingt ihm dieser Nachweis (RMD 251 f.). Selbst nach dem Erwachen aus anderen Schlafphasen kann Hervey sich an seine Träume erinnern (RMD 245, 265 f.). Damit entkräftet er auch die Vorstellung einiger seiner Zeitgenossen, die behaupten, dass in der ersten Schlafphase der Lähmungszustand der Organe am größten und die Denkfähigkeit ausgelöscht sei (RMD 246 f.). Hervey stellt vielmehr sogar fest, dass die Traumbilder umso deutlicher und lebhafter erscheinen, je tiefer der Schlaf ist (RMD 260, 268).
 
Im Rahmen seiner empirischen Untersuchungen belegt Hervey de Saint-Denys Lemoines These (RMD 78 f., 148 f.) des beständigen Träumens im Schlaf (RMD 245–247, 250). Er lässt sich in der ersten Schlafphase, dem sogenannten Tiefschlaf, insgesamt 160 Mal wecken und kann sich nach dem Erwachen stets an einen in Bildern zur Anschauung kommenden Gedanken erinnern (RMD 250). Auch bei einem Freund gelingt ihm dieser Nachweis (RMD 251 f.). Selbst nach dem Erwachen aus anderen Schlafphasen kann Hervey sich an seine Träume erinnern (RMD 245, 265 f.). Damit entkräftet er auch die Vorstellung einiger seiner Zeitgenossen, die behaupten, dass in der ersten Schlafphase der Lähmungszustand der Organe am größten und die Denkfähigkeit ausgelöscht sei (RMD 246 f.). Hervey stellt vielmehr sogar fest, dass die Traumbilder umso deutlicher und lebhafter erscheinen, je tiefer der Schlaf ist (RMD 260, 268).
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===Denkfähigkeit und Willensausübung im Traum===
 
===Denkfähigkeit und Willensausübung im Traum===