Deprecated: Use of Please install wikidiff2 to retain inline diff functionality. was deprecated in MediaWiki 1.35.0. [Called from SpecialMobileDiff::executeWhenAvailable in /data/TRAUMKULT/Lexikon-Traumkultur/extensions/MobileFrontend/includes/specials/SpecialMobileDiff.php at line 146] in /data/TRAUMKULT/Lexikon-Traumkultur/includes/debug/MWDebug.php on line 430
Änderungen – Lexikon Traumkultur

Änderungen

Zur Navigation springen Zur Suche springen
Zeile 17: Zeile 17:  
: ("Am schlimmsten marterte ihn der Geruch, als ob selbst noch in der absoluten Anerkennung des Traums etwas gegen das rebellierte, was ungewohnt, bis dahin nicht im Spiel gewesen war.")
 
: ("Am schlimmsten marterte ihn der Geruch, als ob selbst noch in der absoluten Anerkennung des Traums etwas gegen das rebellierte, was ungewohnt, bis dahin nicht im Spiel gewesen war.")
   −
Zuvor wurde beiläufig der Krankenhausgeruch ("olor a hospital") erwähnt, so dass man den quälenden Geruch als externen physischen Reiz auf den Träumer deuten könnte. Doch wird dieser nun explizit als Geruch des Krieges identifiziert ("huele a guerra"). Die Angst, die angesichts der Bedrohlichkeit der Situation der Flucht und des Versteckens sowie aus der Umgebung des Urwaldes mit seinen Geräuschen herrscht, wird hingegen als typisch für die Träume des Protagonisten bezeichnet: "Tener miedo no era extraño, en sus sueños abundaba el miedo" ("Daß er Angst hatte, war nicht befremdlich; in seinen Träumen wucherte die Angst"). Der Krieg wird sodann mit einem historischen Namen näher konkretisiert: "la guerra florida". Dabei handelt es sich um eine Reihe von Kriegen bzw. einen rituellen Kriegstypus, bei dem Gefangene gemacht wurden, um sie zu opfern (vgl. Hassig zu den Chroniken von Bernal Díaz). Dieser "erhabene Krieg" wurde auch bereits im Motto, einem dem Cuento vorgeschalteten Satz, erwähnt.
+
Zuvor wurde beiläufig der Krankenhausgeruch ("olor a hospital") erwähnt, so dass man den quälenden Geruch als externen physischen Reiz auf den Träumer deuten könnte. Doch wird dieser nun explizit als Geruch des Krieges identifiziert ("huele a guerra"). Die Angst, die angesichts der Bedrohlichkeit der Situation der Flucht und des Versteckens sowie aus der Umgebung des Urwaldes mit seinen Geräuschen herrscht, wird hingegen als typisch für die Träume des Protagonisten bezeichnet: "Tener miedo no era extraño, en sus sueños abundaba el miedo" ("Daß er Angst hatte, war nicht befremdlich; in seinen Träumen wucherte die Angst"). Der Krieg wird sodann mit einem historischen Namen näher konkretisiert: "la guerra florida". Dabei handelt es sich um eine Reihe von Kriegen bzw. einen rituellen Kriegstypus, bei dem Gefangene gemacht wurden, um sie zu opfern (vgl. Hassig 2003 zu den Chroniken von Bernal Díaz). Dieser "erhabene Krieg" wurde auch bereits im Motto, einem dem Cuento vorgeschalteten Satz, erwähnt.
    
Die Stimmung wird bedrohlicher, der Geruch stärker - der Protagonist ist "verzweifelt" ("desesperado"). In diesem Moment wird die Narration des Traumes unterbrochen durch den Erzählstrang des Krankenhauses: Ein Bettnachbar warnt ihn, er werde aus dem Bett fallen ("Se va a caer de la cama"). Das Erwachen wird über die Handlung des Augenöffnens dargestellt. Der Protagonist schüttelt quasi physisch seinen Alptraum ab, während er versucht, sich lächelnd seinem Bettnachbarn zuzuwenden:
 
Die Stimmung wird bedrohlicher, der Geruch stärker - der Protagonist ist "verzweifelt" ("desesperado"). In diesem Moment wird die Narration des Traumes unterbrochen durch den Erzählstrang des Krankenhauses: Ein Bettnachbar warnt ihn, er werde aus dem Bett fallen ("Se va a caer de la cama"). Das Erwachen wird über die Handlung des Augenöffnens dargestellt. Der Protagonist schüttelt quasi physisch seinen Alptraum ab, während er versucht, sich lächelnd seinem Bettnachbarn zuzuwenden:

Navigationsmenü