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Änderungen – Lexikon Traumkultur

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: ("Nein, nicht einmal Zeit, viel eher so, als wäre er in diesem Loch durch etwas hindurchgegangen oder als hätte er unermeßliche Entfernungen zurückgelegt.")
 
: ("Nein, nicht einmal Zeit, viel eher so, als wäre er in diesem Loch durch etwas hindurchgegangen oder als hätte er unermeßliche Entfernungen zurückgelegt.")
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Mit dieser Passage bricht nun ein phantastisches bzw. spirituelles Element ein, das die Trennlinie zwischen der bisher recht klar als realistische Wachwelt markierten Erzählung und der zwar seltsam anmutenden, aber in sich durchaus kohärenter Traumwelt unsicher werden lässt. Man könnte nun annehmen, dass womöglich ein Durchschreiten von Dimensionen vollzogen wurde. Dazu mehr bei der abschließenden Interpretation des gesamten Cuentos.
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Mit dieser Passage bricht nun ein phantastisches bzw. spirituelles Element ein, das die Trennlinie zwischen der bisher recht klar als realistische Wachwelt markierten Erzählung und der zwar seltsam anmutenden, aber in sich durchaus kohärenten Traumwelt unsicher werden lässt. Man könnte nun annehmen, dass womöglich ein Durchschreiten von Dimensionen vollzogen wurde. Dazu mehr bei der abschließenden Interpretation des gesamten Cuentos.
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Erneut wird beschrieben, wie der Schlaf den Patienten sanft übermannt ("Ahora volvía a ganarlo el sueño, a tirarlo despacio hacia abajo"; "Jetzt überkarn ihn wieder der Schlaf, zog ihn langsam nach unten"). Er hofft nun vielleicht wirklich ausruhen zu können, ohne die "verdammten Alpträume" ("Quizá pudiera descansar de veras, sin las malditas pesadillas.") Außerdem ist noch von einer violetten Lampe in der Höhe die Rede.
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Erneut wird beschrieben, wie der Schlaf den Patienten sanft übermannt ("Ahora volvía a ganarlo el sueño, a tirarlo despacio hacia abajo"; "Jetzt überkam ihn wieder der Schlaf, zog ihn langsam nach unten"). Er hofft nun vielleicht wirklich ausruhen zu können, ohne die "verdammten Alpträume" ("Quizá pudiera descansar de veras, sin las malditas pesadillas.") Außerdem ist noch von einer violetten Lampe in der Höhe die Rede.
    
In der gleichen Position in Rückenlage, was als kongruent zur Wachwelt bezeichnet wird, findet der Protagonist sich nun in der Traumwelt wieder, wie ja auch im Titel formuliert. Wieder ist es der Geruch des Urwalds, der ihn verstehen lässt, in welchen Umständen er sich befindet. Er spürt Fesseln, Kälte, hört sich selbst schreien, wird "boca arriba" hochgehoben und durch den Gang getragen, der kein Ende zu nehmen scheint. Die direkte Benutzung des bestimmten Artikels deutet darauf hin, dass es sich um einen bekannten, wohl berüchtigten Teil eines etablierten Rituals handelt. Weiterhin wird es als feste Erkenntnis bzw. Tatsache dargestellt, dass er verloren sei, ohne Aussicht auf Rettung, zumal man ihm sein Amulett weggenommen hat. Dieses wird als sein wahres Herz, das Zentrum des Lebens ("su verdadero corazón, el centro de la vida") bezeichnet. Mit einem Satz bzw. Sprung, so heißt es, kommt er wieder in der Nacht des Krankenhauses heraus ("salió de un brinco a la noche del hospital"); dieses Mal jedoch ohne Einwirkung der nun schlafenden Zimmergenossen. Die Umgebung wird erneut im Kontrast zu den Alpträumen als ruhig, sanft und angenehm beschrieben. Der starke physische sowie psychische Effekt der Träume wirkt jedoch nach, lässt ihn nur schwer atmen und schon quasi Trauma-artig entsprechende Bilder sehen, sobald er nur die Augen schließt:  
 
In der gleichen Position in Rückenlage, was als kongruent zur Wachwelt bezeichnet wird, findet der Protagonist sich nun in der Traumwelt wieder, wie ja auch im Titel formuliert. Wieder ist es der Geruch des Urwalds, der ihn verstehen lässt, in welchen Umständen er sich befindet. Er spürt Fesseln, Kälte, hört sich selbst schreien, wird "boca arriba" hochgehoben und durch den Gang getragen, der kein Ende zu nehmen scheint. Die direkte Benutzung des bestimmten Artikels deutet darauf hin, dass es sich um einen bekannten, wohl berüchtigten Teil eines etablierten Rituals handelt. Weiterhin wird es als feste Erkenntnis bzw. Tatsache dargestellt, dass er verloren sei, ohne Aussicht auf Rettung, zumal man ihm sein Amulett weggenommen hat. Dieses wird als sein wahres Herz, das Zentrum des Lebens ("su verdadero corazón, el centro de la vida") bezeichnet. Mit einem Satz bzw. Sprung, so heißt es, kommt er wieder in der Nacht des Krankenhauses heraus ("salió de un brinco a la noche del hospital"); dieses Mal jedoch ohne Einwirkung der nun schlafenden Zimmergenossen. Die Umgebung wird erneut im Kontrast zu den Alpträumen als ruhig, sanft und angenehm beschrieben. Der starke physische sowie psychische Effekt der Träume wirkt jedoch nach, lässt ihn nur schwer atmen und schon quasi Trauma-artig entsprechende Bilder sehen, sobald er nur die Augen schließt:  
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