"Die Symbolik des Traumes" (Gotthilf Heinrich Schubert)

Aus Lexikon Traumkultur

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Gotthilf Heinrich von Schubert

Die Symbolik des Traumes ist ein 1814 erstmals erschienenes populärwissenschaftliches Werk des romantischen Anthropologen Gotthilf Heinrich (von) Schubert. Wie der Autor bereits selbst anmerkt, enthält das Werk „keine eigentliche Theorie des Traumes“ (SdT Vorrede), sondern stellt eine naturphilosophische „Abhandlung im leichten Conversationstone“ (ebd.) dar, in welcher der Traum nur eine von mehreren Möglichkeiten des Erkennens einer in der Natur verborgenen Symbolik ist, die darauf zurückgeht, dass die Natur „die älteste uns bekannte Offenbarung Gottes an den Menschen“ ist (SdT 45).


Autor

Gotthilf Heinrich Schubert , seit 1853 von Schubert (* 26. April 1780 in Hohenstein; † 1. Juli 1860 in Laufzorn bei München) war als Arzt, Naturforscher, Philosoph, Autor und Erzieher tätig. Maßgeblich für seinen Bildungsgang waren die Kontakte zu den Zeitgenossen Herder, Ritter und Schelling. Anerkennung und breites Interesse durch die Vertreter der Romantik erfuhr Schubert vor allem wegen seiner 1808 gehaltenen Vorlesungsreihe Ansichten von der Nachtseite der Naturwissenschaften.


Entstehungs- und Editionsgeschichte

Nach einer Schilderung in Schuberts Autobiographie wurde er vom Verleger Carl Friedrich Kunz gebeten, „ihm eine Schrift in Verlag [zu] geben“ (Schubert 1855, 480). Er verfasst das Werk im Winter 1813/1814, die Auslieferung des Buches erfolgt im Juni 1814. Nach der ersten Edition lassen sich bis 1862 noch insgesamt sechs Auflagen nachweisen, die jedoch nicht durchgängig nummeriert sind, weshalb die letzte Auflage die vierte ist. Sauder empfiehlt die Erstausgabe (Sauder 1968, 25.), da diese von Hoffmann und anderen Romantikern rezipiert wurde. Die Änderungen der 2. Auflage sind laut Tielliette vor allem stilistischer Natur (Tielliette 1980, 59 f.).

In späteren Auflagen kommen das einleitende Kapitel „Eine Fahrt auf dem Meere“, sowie das Fragment „Über die Sprache des Wachens“ hinzu. Die Ausgaben von 1837 und 1840 enthalten zuzüglich einen „Anhang aus dem Nachlasse eines Visionärs: des J. Fr. Oberlin, gewesenen Pfarrers im Steinthale.“ Diese wurden in der letzten, von Schuberts Schwiegersohn Friedrich Heinrich Ranke postum edierten 4. Auflage von 1862 wieder gestrichen. Bei den aktuell im Buchhandel erhältlichen Ausgaben handelt es sich meistens um Reprints der ersten oder der vierten Auflage.

Inhalt

Thematik des Werkes

Die Symbolik des Traumes gliedert sich in eine kurze Vorrede, sowie insgesamt 7 Kapitel, die inhaltlich teilweise nur lose miteinander in Verbindung stehen. Sauder sieht im Aufbau des Werkes eine „Verwandtschaft [...] mit der romantischen Drei-Zeitalter-Lehre und der Idee einer goldenen Zeit“ (Sauder 1968, XV). In der Tat setzt Schuberts Buch das Welt- und Naturbild voraus, das er in seinen Ansichten zur Nachtseite der Naturwissenschaften entworfen hatte. Auch in der Symbolik ist die im gegenwärtigen Zeitalter gestörte Beziehung zwischen Mensch, Natur und Gott das eigentliche Thema. Dass wir „nicht als Gesunde, sondern als solche […], welche hier genesen können und sollen“ (SdT 56 f.), in die Welt kommen, ist Konsequenz des gefallenen Zustandes von Mensch und Natur und der daraus resultierenden „babylonischen Sprachenverwirrung“ (SdT 71). Durch diese hat der Mensch das Verständnis der Sprache der Natur verloren, er sieht ihn ihr nur mehr verfügbare sinnliche Realität, nicht mehr die symbolische Selbstoffenbarung Gottes. „Die unsterbliche Natur des Menschen ist so verkehrt worden, daß nun, selbst bey der Stimme der höchsten Liebe, öfters die niedrigste Lust erwacht […]. Wenn Traum, Poesie und selbst Offenbarung, noch immer mit uns, der ursprünglichen Organisation des Geistigen gemäß, die Sprache des Gefühls, der Liebe reden;so erwecken sie in uns, zugleich mit dem ewigen und göttlichen Sehnen, oder selbst anstelle desselben, die Welt sinnlicher Neigungen und Lüste“ (SdT 88f.).

Schuberts Vorstellung von der Naturgeschichte

Das romantische Denkmuster der Drei-Zeitalter-Lehre verwendend, konstatiert Schubert gegenüber diesem Status quo ein in der Vergangenheit liegendes goldenes Zeitalter. In diesem, vor der Sprachenverwirrung und dem Sündenfall angesiedelten Abschnitt der Geschichte, befand sich der Mensch in einer Einheit mit der Natur und damit auch mit Gott, denn „[d]ie uns umgebende Natur in all ihren mannigfaltigen Elementen und Gestalten, erscheint hiernach als ein Wort, eine Offenbarung Gottes an den Menschen, deren Buchstaben […] lebendige Gestalten und sich bewegende Kräfte sind“ (SdT 29). Nach dem Sündenfall, „[d]amit er aber wieder werden konnte was er war, mußte der Mensch selber, die durch einen Act des Hochmuths entstandene Schranke der Sinnlichkeit, durch einen entgegengesetzten Act der gänzlichen Selbstverläugnung, Demuth und Ergebung in einen höheren Willen, freywillig wieder auflösen“ (SdT 192). Der erste Schritt dazu ist laut Schubert bereits erfolgt. Christus war – damit erklärt sich der Titel des letzten Kapitels – der „Deus ex machina“, der in die stockende Maschine eingriff und sie wieder zum Laufen brachte, indem er dem Mensch durch sein Selbstopfer, durch die Verleugnung des Sinnlichen, den Weg zeigte, ein neues goldenes Zeitalter zu erreichen (SdT 191). Sowohl der progressive Charakter des Drei-Zeitalters-Modells, als auch Schuberts starke Rezeption christlicher Ideen und Ideale werden hier deutlich. Innerhalb der Triade befindet sich die Menschheit gegenwärtig auf der zweiten, ist aber auf dem Weg zur dritten Stufe oder kennt diesen zumindest nun. Schubert beendet daher sein Buch mit einem hoffnungsvollen Schluss: „Das magische Dunkel unserer Träume wird nun wieder zu einem hellen Licht von oben, der alte Zwiespalt unserer Natur ist versöhnt“ (SdT 204). Ausgehend von diesem Ende lässt sich Schuberts Traumvorstellung am besten rekonstruieren.

Schuberts Traumkonzept

Physiologische Grundlagen des Träumens

Zu Beginn des 6. Kapitels Die Echo erläutert Schubert die physiologischen Grundlagen des Träumens (SdT 99-105). Er greift dafür auf die Entdeckung der Zweiteilung des menschlichen Nervensystems zurück und integriert diese in seine eigene Theorie. Demnach existieren zwei voneinander unabhängige Systeme, das Gangliensystem und das Cerebralsystem. In der heutigen medizinischen Terminologie entspricht ersteres dem peripheren Nervensystem, das zweite dem zentralen Nervensystem. Die Abschottung der beiden Systeme voneinander, die im Alter zunimmt (SdT 143), sowie die eingetretene Degeneration des Gangliensystems sind dem Sündenfall geschuldet (SdT 157, 188f.). Jetzt ist es zuständig für unbewusste Prozesse - „[d]as ganze vegetative System des Leibes, alle jene Organe, welche Zur Bildung, Erhaltung und zum Wachstum des materiellen Organismus wirken, gehören in das Gebiet des Gangliensystems“ (SdT 101) -, während das Cerebralsystem den willentlichen Vorgängen zugehört. Es dominiert, wenn der Mensch wach ist; schläft er, gewinnt das Gangliensystem die Oberhand. Die Besonderheit des Schlafes liegt darin, dass die beiden getrennten Systeme wieder miteinander in Kontakt treten können (SdT 103, 153), also der bestehende ‚Zwiespalt‘ zumindest kurzzeitig aufgehoben wird.

Formen des Traumes und ihre Bewertung

Schubert hierarchisiert verschiedene Formen des Traumes in seinen Ausführungen. Bereits zu Beginn der Symbolik warnt er davor, dass „ein großer Theil unsrer Träume […] ein leeres, bedeutungsloses Gewäsch“ (SdT 11) sei. Er differenziert weiter: „Ein großer Theil unsrer Träume ist demnach ein Reproduciren des Vergangenen, oder ein freyes Spiel unsrer Neigungen und Gelüste“ (SdT 12). Insbesondere letzteren bringt Schubert wenig Wertschätzung entgegen, weil in ihnen die „partie honteuse [schandhafter Teil] unsers armen zerlumpten Selbst“ (SdT 118) schöpferisch tätig wird: „Ich erschrecke, wenn ich diese Schattenseite meines Selbst einmal im Traume in ihrer eigentlichen Gestalt erblicke!“ (ebd.)

Demgegenüber stehen die magnetische Clairvoyance, die höchste Form des Traumes, die möglich ist und einer weiteren Untersuchung würdig, sowie ein tieferer Grad des Traumes, der sich dadurch auszeichnet, dass in der erwachten Person Stimmungen oder Vorahnungen, etwa eines nahenden Todes, zurückbleiben (vgl. SdT 12). Für Schubert und seine Zeitgenossen sind Begriffe wie Magnetismus, Clairvoyance und magnetischer Schlaf noch selbstverständlich, heute bedürfen sie einer Erläuterung. Franz Anton Mesmer entwickelte eine nach ihm benannte Behandlungstechnik, den Mesmerismus. Alles, auch der Organismus, sei von einem unsichtbaren Fluidum durchdrungen. Es zirkuliert im menschlichen Körper; wird die Zirkulation unterbrochen, äußert sich dies im Organismus als Krankheit. Diese können geheilt werden, „Nervenkrankheiten unmittelbar und die übrigen mittelbar“ (Kluge 48), indem man den Fluss durch eine magnetische Behandlung wieder in Gang bringt. Mesmers Ansichten wurden in Frankreich unter anderem vom Marquis de Puységur weiterentwickelt (vgl. Kluge 64). Diesem gelang es, Patienten in künstlichen Somnambulismus zu versetzen. Der reformierte Mesermismus wurde nach seiner Rückkehr nach Deutschland als tierischer oder animalischer Magnetismus bezeichnet (vgl. Barkhoff 18-26). Dieser künstlich herbeigeführte Somnambulismus, während dessen die Patienten die Augen geschlossen haben, aber ihre Außenwelt trotzdem wahrnehmen können, also diese quasi träumen, befähigte mitunter zu außergewöhnlichen Leistungen, wie etwa der Clairvoyance, also dem Hellsehen.

Schubert weist darauf hin, dass der Zustand des magnetischen Schlafes am leichtesten mit Hilfe des Magnetiseurs erreicht werden könne (SdT 131), jedoch „erfolgen jene Zustände, auch ohne Zuthun des Magnetiseurs, nach Gemüthsbewegungen und allen Einflüssen, wodurch die Tätigkeit des Gangliensystems sehr aufgeregt wird“ (SdT 131). Der bedeutende Unterschied zum normalen Schlaf ist die Kontrolle, die der Somnambule über sein Gehirn, sein Cerebralsystem hat: „der eigentliche, vollkommene Somnambulismus hat zugleich einen hellen Ueberblick über das Gebiet des wachen Zustandes“ (SdT 107). Schubert nennt zahlreiche Fähigkeiten, über die der Somnambule verfügen kann (SdT 104-108, 131-137); als Beispiel seien neben der bereits erläuterten Clairvoyance die Fähigkeit genannt „an allen körperlichen und geistigen Gefühlen“ (SdT 134) des Magnetiseurs zu partizipieren. Tatsächlich sind alle Fähigkeiten, die genannt werden, für Schubert nicht um ihrer selbst willen interessant, sondern weil sie ihm als Beleg für seine Theorie der Naturgeschichte dienen: „Der Traum, der Somnambulismus, die Begeisterung und alle erhöhten Zustände unserer bildenden Natur, führen uns in schöne, noch nie gesehene Gegenden, in eine neue und selbsterschaffene, reiche und erhabene Natur […]. Aber jene Gebilde sind nur ein armer Nachhall des anfänglichen Vermögens“ (SdT 155). Der höhere, der clairvoyante Traum, ist ein Beleg für die Fähigkeiten, welche der Mensch im goldenen Zeitalter besessen hat und wieder besitzen wird, wenn das Ende der Triade erreicht ist.

Die Symbolik des Traumes

„Was uns Sprache des Wachens seyn sollte, ist uns jetzt dunkle Sprache des Traumes“ (SdT 89). Diese Erkenntnis Schuberts leitet sich aus der vorher beschriebenen Degeneration des Gangliensystems ab und verdeutlicht Schuberts Sichtweise des Traums. Dieser referiert auf die Natur und die ursprüngliche Einheit, wie im Kapitel Der versteckte Poet ausgeführt wird. Einst verstand der Mensch die Sprache der Natur, noch heute können wir sie indirekt erfahren: „Die ursprüngliche Sprache des Menschen, wie sie uns der Traum, Die Poesie, die Offenbarung kennen lehren, ist die Sprache des Gefühls […] die Sprache der Liebe (SdT 85). Diese Sprache bestand zwischen Gott und dem Menschen, ihre Worte „waren die Wesen der uns noch jetzt (als Schatten der ursprünglichen) umgebenden Natur“ (ebd.). Zwar hat der Mensch diese Sprache, bzw. das Verstehen der Symbolik der Natur verlernt, aber im Traum oder in der Poesie kann diese noch immer erfahren werden. Dies liegt nach Schubert daran, dass wir „[v]on jenen Bildern und Gestalten, deren sich die Sprache des Traumes, so wie die der Poesie […] bedienen, […] die Originale in der uns umgebenden Natur“ (SdT 24) finden. Die Sprache des Traumes und der Poesie sind also Abkömmlinge der ursprünglichen hieroglyphischen Natursprache. Im Gegensatz zur Wortsprache, die erst erlernt werden muss, ist das Verständnis für die Traumsprache angeboren (SdT 2). Aufgrund der Entfremdung der Wortsprache von der ursprünglichen Natursprache kommt es vor, dass „der Bilderausdruck des Traumes so weit von dem Wortausdruck des Wachens entfernt [ist], daß er erst einer Übersetzung in diesen bedarf“ (SdT 6). Schubert betont die enge Verwandtschaft von Traum und Poesie, indem er das Bild des „versteckten Poeten“ (SdT 9, 56) verwendet: „Wie die letztere [die Sprache des Traums] der Seele natürlich und gleichsam angeboren ist, nicht erst erlernt zu werden braucht, so ist nach der alten bekannten Sage auch Poesie die ursprüngliche Sprache der Völker gewesen […]. Jene, wie diese redet ausdrucksvoller, gewaltiger, magischer zum Gemüth als die Prosa des Wachens“ (SdT 15). Insbesondere diese Betonung der Verwandtschaft von ‚Ursprache‘, Traum und Dichtung erklärt die Wirkungsmächtigkeit der Symbolik des Traumes unter den Vertretern der Romantik.

Ausgaben und weitere Werke Schuberts

  • Die Symbolik des Traumes [SdT]. Bamberg: Carl Friedrich Kunz 1814.
  • Die Symbolik des Traumes. Zweite verbesserte und vermehrte Auflage. Bamberg: Carl Friedrich Kunz 1821.
  • Die Symbolik des Traumes. Neue Auflage. Leipzig: F.A. Brockhaus 1822.
  • Die Symbolik des Traumes. Neue verbesserte und vermehrte Auflage. Leipzig: F.A. Brockhaus 1837.
  • Die Symbolik des Traumes. Dritte verbesserte und vermehrte Auflage. Leipzig: F.A. Brockhaus 1840.
  • Die Symbolik des Traumes. Vierte Auflage. Nach dem Tode des Verfassers hg. von Dr. Friedrich Heinrich Ranke. Leipzig: F.A. Brockhaus 1862.
  • Symbolik des Traumes. Faksimiledruck nach der Ausgabe von 1814. Mit einem Nachwort von Gerhard Sauder. Heidelberg 1968.
  • Ansichten von der Nachtseite der Naturwissenschaften. Dresden 1808.
  • Der Erwerb aus einem vergangenen und die Erwartungen von einem zukünftigen Leben. Eine Selbstbiographie. 3 Bde. Erlangen 1854-1857.

Quellen Schuberts

  • Friedrich Creuzer: Symbolik und Mythologie der alten Völker, besonders der Griechen. 4 Bände. Leipzig, Darmstadt: Karl Wilhelm Leske 1810–12.
  • Johann Arnold Kanne: Pantheum der ältesten Naturphilosophie, die Religion aller Völker. Tübingen: Cotta'sche Buchhandlung 1811.
  • Carl Alexander Friedrich Kluge: Versuch einer Darstellung des animalischen Magnetismus als Heilmittel. Berlin: C. Salfeld 1811.
  • Johann Christian Reil: Über die Eigenschaften des Ganglien-Systems und sein Verhältniss zum Cerebral-System. In: Archiv für Physiologie 8 (1807) 2, 189-254.

Forschung

  • Béguin, Albert: L’âme romantique et le rêve. Essai sur le rormantisme allemande et la poésie française. Genf 1937; dt.: Traumwelt und Romantik. Versuch über die romantische Seele in Deutschland und in der Dichtung Frankreichs. Hg. v. Peter Grotzer, übers. von Jürg Peter Walser. Bern, München 1972, bes. 129-154.
  • Bonchino, Alberto: Vom Urozean zu Tränen der Natur. Baader und Schubert zwischen Freiberger und Dresdner Romantik (1788-1808). In: Athenäum 23 (2013), 19-48.
  • Bonwetsch, Gottlieb Nathanel: Gotthilf Heinrich Schubert in seinen Briefen. Ein Lebensbild. Stuttgart: Belser 1918.
  • Dietzsch, Steffen: Gotthilf Heinrich Schubert. In: Thomas Bach/Olaf Breidbach (Hg.): Naturphilosophie nach Schelling. Stuttgart, Bad Cannstatt 2005 (Schellingiana 17), 673-700.
  • Eichler, Andreas: G.H. Schubert. Ein anderer Humboldt. Niederfrohna: Mironde Verlag 2010.
  • Engel, Manfred: Romantische Anthropologie. Skizze eines Forschungsprojekts. In: Historische Anthropologie 8 (2000), 264-271.
  • Engel, Manfred: Naturphilosophisches Wissen und romantische Literatur. Am Beispiel von Traumtheorie und Traumdichtung der Romantik. In: Lutz Danneberg/Friedrich Vollhardt u.a. (Hg.): Wissen in Literatur im 19. Jahrhundert. Tübingen: Niemeyer 2002, 65-91.
  • Fick, Monika: E.T.A. Hoffmanns Theosophie. Eine Interpretation des Romans "Die Elixiere des Teufels". In: Literaturwissenschaftliches Jahrbuch der Görresgesellschaft (36) 1995, 105-125.
  • Hinderer, Walter: Traumdiskurse und Traumtexte im Umfeld der Romantik. In: Gabriele Brandstetter/Gerhard Neumann (Hg.): Romantische Wissenspoetik. Die Künste und die Wissenschaften um 1800. Würzburg: Königshausen & Neumann 2004, 213-242.
  • Hunfeld, Barbara: Zur ‚Hieroglyphe‘ der Kunst um 1800. Überlegungen zu einer Metapher bei Diderot, Goethe, Schubert und Schlegel. In: Aleida Assmann/Jan Assmann (Hg.): Hieroglyphen. Stationen einer anderen abendländischen Grammatologie. München: Wilhelm Fink 2003, 281-296.
  • Roelcke, Volker: Kabbala und Medizin der Romantik. Gotthilf Heinrich Schubert. In: Eveline Goodman-Thau/Gert Mattenklott/Christoph Schulte (Hg.): Kabbala und Romantik: Die jüdische Mystik in der romantischen Geistesgeschichte. Tübingen: Niemeyer 1994 (Conditio Judaica 7), 119-142.
  • Schmitz-Emans, Monika: Naturspekulation als "Vorwand" poetischer Gestaltung. Über das Verhältnis E.T.A. Hoffmanns zu den Lehren Gotthilf Heinrich Schuberts. In: Mitteilungen der E.-T.-A.-Hoffmann-Gesellschaft 34 (1988), 67-83.
  • Tielliette, Xavier: Schubert und Schelling. Schuberts Symbolik des Traumes. In: Alice Rössler (Hg.): Gotthilf Heinrich Schubert. Gedenkschrift zum 200. Geburtstag des romantischen Naturforschers. Erlangen: Universitätsbund Erlangen-Nürnberg 1980, 51-72.


Weblinks

Die Symbolik des Traumes 1814.

Die Symbolik des Traumes 1821.


Zitiervorschlag für diesen Artikel:

Quintes, Christian: "Die Symbolik des Traumes" (Gotthilf Heinrich Schubert). In: Lexikon Traumkultur. Ein Wiki des Graduiertenkollegs "Europäische Traumkulturen", 2015; http://traumkulturen.uni-saarland.de/Lexikon-Traumkultur/index.php?title=%22Die_Symbolik_des_Traumes%22_(Gotthilf_Heinrich_Schubert) .